In diesen Vierteln gibt es kaum klassische Sehenswürdigkeiten, dafür Cafés, Galerien und Straßen, in denen das normale Prager Leben stattfindet. Mehr zu jedem Viertel: Prager Stadtviertel.
In Holešovice nördlich der Moldau liegen zwei bekannte Orte für Kunst und Kultur. Das DOX Zentrum für zeitgenössische Kunst zeigt internationale und tschechische Kunst, Architektur und Design in einer umgebauten Fabrik (Poupětova 1, Di–So 11–19 Uhr, 330 CZK). Der Vnitroblock in einem ehemaligen Industriehof verbindet Café, Galerie, Tanzstudio und Bäckerei (Tusarova 31, täglich 9–22 Uhr, nächste Metro Vltavská, Linie C).
Karlín liegt östlich der Altstadt, hinter dem Busbahnhof Florenc. Die Kasárna Karlín, eine ehemalige Kaserne, war laut Prague City Tourism 2024 geschlossen und öffnet seit Mai 2025 vorläufig nur ihren Hof, mit Sommerkino. Ein Spaziergang durch die Straßen um den Karlínské náměstí lohnt sich trotzdem (Metro B bis Křižíkova).
Vinohrady und Žižkov schließen östlich an das Nationalmuseum an. In Vinohrady liegen Riegrovy sady und viele Cafés, Žižkov gilt als Kneipenviertel. Über beiden steht der Fernsehturm. Für Kunst im öffentlichen Raum: Kunst in Prag.