
Letná
Großer Park über dem nördlichen Moldauufer mit Platanenallee und Blick auf die Brücken. Wo früher das Stalin-Denkmal stand, schwingt seit 1991 das fast 25 Meter hohe Metronom. Am Hanavský-Pavillon gibt es den bekanntesten Blick.
Ohne Eintritt
Viele der schönsten Orte Prags kosten nichts: die Karlsbrücke, die Höfe der Burg, der Vyšehrad, die Parks auf den Hügeln. Dazu ein Stadtmuseum ohne Eintritt und Feiertage, an denen große Museen gratis öffnen.

Eintritt zahlst du in Prag vor allem für Innenräume: Paläste, Türme, Museen, Synagogen. Draußen ist fast alles frei. Wer seinen Tag geschickt plant, sieht die großen Bilder der Stadt, ohne ein einziges Ticket zu kaufen, und gibt Geld nur für das aus, was ihn wirklich interessiert.
Auf dieser Seite stehen nur Orte und Angebote, deren freien Zugang wir bei den Betreibern geprüft haben. Was regulär kostet und wie viel, findest du unter Sehenswürdigkeiten und Museen. Tipps zu Geld, Kronen und Trinkgeld stehen unter Geld und Preise.
Diese Orte sind ganzjährig ohne Ticket zugänglich.
| Ort | Was du siehst | Wann |
|---|---|---|
| Karlsbrücke | Brücke von 1357–1402 mit 30 Heiligenfiguren | jederzeit, am ruhigsten früh morgens |
| Burgareal | Burghöfe, Außenansicht von Veitsdom und Palast | täglich 6–22 Uhr |
| Wachwechsel an der Burg | Wechsel der Posten am Tor der Giganten (Hradschiner Platz) und am Tor zur Pulverbrücke | zur vollen Stunde 9–18 Uhr, mit Fanfaren um 12 Uhr im ersten Burghof |
| Astronomische Uhr | Umzug der zwölf Apostel am Altstädter Rathaus | zur vollen Stunde zwischen 8 und 23 Uhr |
| Vyšehrad | Wälle, Park, Peter-und-Paul-Basilika von außen, Friedhof mit Slavín | Gelände ganzjährig offen |
| John-Lennon-Wand | Bemalte Mauer am Garten der Malteser, Kleinseite | jederzeit |
| Teynkirche | Gotische Kirche am Altstädter Ring, Spende erbeten (50 CZK empfohlen) | März–November Di–Sa 10–13 und 15–17 Uhr |
Das Burgareal ist täglich von 6 bis 22 Uhr offen. Du gehst ohne Ticket durch alle Höfe, siehst den Veitsdom von außen und erlebst den Wachwechsel. Am Eingang kann es Sicherheitskontrollen geben.
Frei sind auch die Burggärten: der Königsgarten mit dem Singenden Brunnen, der Hirschgraben und die Südgärten mit Blick auf die Kleinseite. Sie öffnen im März von 10 bis 17 Uhr, von April bis Juni und im September bis 19 Uhr, im Juli und August bis 20 Uhr und im Oktober wieder bis 17 Uhr. Von November bis Februar sind sie geschlossen. Der Garten auf der Bastei ist das ganze Jahr von 6 bis 22 Uhr zugänglich.
Für den Alten Königspalast, das Goldene Gässchen und die Innenräume des Veitsdoms brauchst du ein Ticket, siehe Burg-Tickets. Unterhalb der Burg liegt der Waldsteingarten (Valdštejnská zahrada), ein frühbarocker Garten von 1,7 Hektar mit Sala terrena und Tropfsteinwand. Er ist von April bis Oktober frei, werktags 7–19 Uhr, am Wochenende 9–19 Uhr.

Die besten Blicke über Prag gibt es oft gratis. Mehr Plätze mit Panorama: Aussichtspunkte.

Großer Park über dem nördlichen Moldauufer mit Platanenallee und Blick auf die Brücken. Wo früher das Stalin-Denkmal stand, schwingt seit 1991 das fast 25 Meter hohe Metronom. Am Hanavský-Pavillon gibt es den bekanntesten Blick.

Über hundert Jahre alter Park mit Wiesen, Waldstücken und ungewohnten Blicken über die Stadt. Früher standen hier Weinberge, davon zeugen ein klassizistischer Aussichtsbau und ein Obelisk um 1840.

Insel zwischen Moldau und Teufelsbach (Čertovka) direkt unter der Karlsbrücke, mit Park und dem großen Mühlrad der ehemaligen Großpriorsmühle. Hier stehen auch Babys von David Černý.
Eine der größten Grünflächen im Zentrum, mit Rosengarten oben auf dem Hügel und Obstgärten am Hang. Der Spaziergang ist frei, nur Aussichtsturm, Spiegellabyrinth und Standseilbahn kosten.
Der älteste teilweise erhaltene Garten Prags, ein ehemaliger Klostergarten auf der Kleinseite mit kleinem Teich. Frei, im Oktober täglich 8–17 Uhr, von April bis September bis 19 Uhr.
Die Uferpromenade an der Moldau in der Neustadt, zugleich Anleger für Ausflugsschiffe. Samstags von 8 bis 14 Uhr läuft dort ein Bauernmarkt mit mehr als 90 Ständen. Schauen kostet nichts.
Ein Stadtmuseum ist immer frei, zwei große Häuser öffnen an Feiertagen gratis. An diesen Tagen werden keine Tickets reserviert, bei Andrang wartest du am Eingang.
| Museum | Frei | Hinweis |
|---|---|---|
| Museum der Stadt Prag, Hauptgebäude (Na Poříčí 52) | immer | Di–So 10–18 Uhr, Do bis 20 Uhr, mit Langweil-Modell |
| Nationalmuseum | 1. November und 6. Dezember 2026 | nicht für Kindermuseum und Czech Press Photo |
| Nationalgalerie | 28. Oktober und 17. November 2026, 10–18 Uhr | nur ausgewählte Dauerausstellungen |
Laut muzeumprahy.cz, nm.cz und ngprague.cz, Stand Oktober 2026. Die Termine für 2027 veröffentlichen die Häuser jeweils neu.
Mit Kindern sparst du in Prag oft mehr als gedacht. Die Nationalgalerie lässt alle unter 16 Jahren gratis in Dauer- und Wechselausstellungen. Im Nationalmuseum zahlen Kinder bis 15 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen nichts. Im Mucha-Museum im Palais Savarin sind Kinder bis 10 Jahre frei, beim Jüdischen Museum Kinder bis 6.
In den Türmen von Prague City Tourism (Rathaus, Brückentürme, Pulverturm, Petřín-Turm, Glockenturm St. Nikolaus) haben Kinder bis fünf Jahre freien Eintritt. Erwachsene zahlen dort in der ersten Stunde nach Öffnung nur die Hälfte. Mehr Ideen: Prag mit Kindern.
David Černýs Skulpturen stehen frei zugänglich in der Stadt. Ein Rundgang verbindet Neustadt, Altstadt und Kleinseite.
| Skulptur | Standort |
|---|---|
| K., der rotierende Kafka-Kopf | vor dem Einkaufszentrum Quadrio, Spálená 22 |
| Heiliger Wenzel auf totem Pferd | Passage des Palais Lucerna |
| Hanging Out | über der Husova 2–6, Altstadt |
| Proudy | Hof vor dem Kafka-Museum, Cihelná 2b |
| Babies | Insel Kampa und Fernsehturm Žižkov |
Standorte laut davidcerny.cz. Mehr Galerien: Prag für Kunstliebhaber.
In Prag werben mehrere Anbieter mit Stadtführungen „for free“. Kostenlos sind sie nur dem Namen nach: Am Ende erwarten die Guides ein Trinkgeld, und davon leben sie. Rechne das ein, bevor du dich anschließt, und frag vorher nach der Sprache der Tour.
Wenn dir eine Führung auf Deutsch wichtig ist, sind feste Touren mit fester Gruppengröße die verlässlichere Wahl. Eine Auswahl steht unter Stadtführungen auf Deutsch.
Früh am Morgen über die leere Karlsbrücke und hinauf auf den Burgberg. In den Höfen den Wachwechsel um 9 oder 10 Uhr ansehen, danach durch die Burggärten (März bis Oktober) hinunter auf die Kleinseite, vorbei an der Lennon-Wand und durch den Waldsteingarten.
Nachmittags in die Altstadt zum Orloj und in die Teynkirche, dann zum Museum der Stadt Prag an der Na Poříčí. Den Abend verbringst du auf dem Letná-Hügel oder samstags vormittags an der Náplavka. Zwischen den Vierteln fährst du mit Tram und Metro.
Das Areal mit den Höfen ist täglich von 6 bis 22 Uhr frei. Für die Innenräume des Hauptrundgangs zahlst du Eintritt.
Ja. Königsgarten, Hirschgraben und Südgärten kosten nichts, sind aber nur von März bis Oktober geöffnet. Von November bis Februar bleiben sie zu.
Zu jeder vollen Stunde von 9 bis 18 Uhr an den Toren. Um 12 Uhr gibt es den feierlichen Wechsel mit Fanfaren im ersten Burghof.
Ja, das Hauptgebäude des Museums der Stadt Prag an der Na Poříčí 52 hat freien Eintritt. Es ist dienstags bis sonntags geöffnet.
2026 noch am 1. November und 6. Dezember. Kinder bis 15 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen zahlen ohnehin nichts.
Nein, erbeten wird eine freiwillige Spende, empfohlen sind 50 CZK. Während der Messen ist keine Besichtigung möglich.
Nein. Die Guides arbeiten auf Trinkgeldbasis, am Ende wird ein Betrag erwartet.
Vom Letná-Park am Hanavský-Pavillon, aus den Südgärten der Burg, vom Vyšehrad und aus den Riegrovy sady.